Informationen zur Studie und zum Datenschutz
WiFF Transfer - Quantitative Befragung von Weiterbildner:innen (in der Frühen Bildung) zu deren digitalen Kompetenzen und Weiterbildungsbedarfen
Bitte lesen Sie sich den Text aufmerksam und in Ruhe durch. Bei Fragen können Sie sich direkt an die Mitarbeitenden der Studie wenden (siehe unten).
Was ist das Ziel der Studie?
Bei der Studie handelt es sich um ein wissenschaftliches Forschungsvorhaben. Wir möchten erfahren, welche Rolle die digitale Bildung in Angeboten der Fort- und Weiterbildung spielt, welche Themen nachgefragt werden und wie Weiterbildner:innen selbst digitale Technologien in Ihrer beruflichen Praxis nutzen. Die Ergebnisse helfen dabei, damit Wissenschaftler:innen verstehen, welche Bedarfe und Angebote im Weiterbildungssektor der frühen Bildung bestehen und wo möglicherweise Lücken existieren.
Die zur Verfügung gestellten Daten werden für verschiedene Forschungszwecke verwendet.
Zum derzeitigen Zeitpunkt können noch nicht alle zukünftigen Forschungsziele beschrieben werden. Sie können sich sowohl auf bestimmte Forschungsfelder (z. B. digitale Kompetenzen, digitale Bildung und deren Inhalte in der Frühen Bildung, Weiterbildungs- & Unterstützungsbedarfe in Bereichen der Digitalisierung in der Frühen Bildung) als auch auf heute noch zum Teil unbekannte Forschungsfragen beziehen.
Wer führt die Studie durch?
Die Studie wird vom Deutschen Jugendinstitut e.V. (www.dji.de) durchgeführt. Das Deutsche Jugendinstitut ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut und verfolgt keine kommerziellen Ziele. Zuständig sind die Mitarbeitenden des Projekts „WiFF Transfer“. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert und endet voraussichtlich am 31.12.2026.
Wie wird die Studie durchgeführt?
An der Studie können Weiterbildner:innen vor mit Ihrem Tätigkeitsbereich vor allem innerhalb der Frühen Bildung teilnehmen. Diese werden eingeladen, einen digitalen Fragebogen auszufüllen. Die Bearbeitungsdauer beträgt voraussichtlich 30 Minuten.
Welche Daten werden für die Studie verarbeitet?
Bei einer Teilnahme an der Studie werden folgende Daten zu den teilnehmenden Personen verarbeitet:
- Antworten im Online-Fragebogen
- Prozessdaten zur Erhebung
- Regionaldaten ihrer Institution
- Aufbereitete Datensätze aus den Antworten, Prozessdaten und Regionaldaten
Die Verarbeitung umfasst insbesondere das Erheben, Speichern und Verwenden der personenbezogenen Daten.
Im Online-Fragebogen werden vor allen Fragen zu den Themen (z.B. digitale Kompetenzen, Inhalte digitaler Bildung, Unterstützungs- und Weiterbildungsbedarfe) gestellt. Es werden Einschätzungen, Erfahrungen und Merkmale der teilnehmenden Personen erhoben. Insbesondere wird nach Alter, Geschlecht, Biografie, Erwerbstätigkeit, Beruf, Ausbildung und Bildungsweg gefragt. Als Prozessdaten der Erhebung werden Datum, Uhrzeit, Bearbeitungsdauer verarbeitet. Land, Bundesland und Ort der Bildungseinrichtung werden als Regionaldaten in die Forschung einbezogen. Für die Einladung zur Studie wurden E-Mail-Adressen aus öffentlich zugänglichen Quellen verwendet.
In jedem Fall gilt: Die Teilnahme ist freiwillig. Auf Wunsch können die Teilnehmenden nur an bestimmten Teilen der Studie mitwirken. Themen, die nicht behandelt werden sollen, können übersprungen werden. Eine begonnene Online-Umfrage kann jederzeit abgebrochen werden.
Wie werden die Daten verwendet?
Personenbezogene Daten werden für die wissenschaftliche Forschung verwendet und verarbeitet. Die Antworten, Prozessdaten und Regionaldaten werden zunächst vom Internet-Server heruntergeladen und als strukturierte Datensätze gespeichert. Für die wissenschaftliche Auswertung werden die Datensätze aufbereitet (z. B. Antworten in Zahlenwerte umgewandelt). Die aufbereiteten Daten werden als „Forschungsdaten“ bezeichnet. Forschungsdaten werden nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis ausgewertet und verwendet.
Die Forschungsdaten werden so bald wie möglich verändert, damit sich aus dem Inhalt nicht mehr oder nur mit einem unverhältnismäßig großen Aufwand auf Personen schließen lässt („Anonymisierung“). Eine personenbezogene Auswertung erfolgt nicht. Persönliche Angaben werden vertraulich behandelt. Es werden keine Ergebnisse veröffentlicht, die die Identität von Teilnehmenden erkennen lassen.
Wie lange werden die Daten gespeichert?
Personenbezogene Daten werden so bald wie möglich, spätestens jedoch mit Abschluss des Projekts gelöscht oder anonymisiert.
Die Forschungsdaten, anhand derer Personen faktisch nicht identifiziert werden können, werden als wissenschaftlicher Nachweis für mindestens 10 Jahre beim Deutschen Jugendinstitut aufbewahrt. Dies hat den Sinn, dass andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die erzielten Ergebnisse auf ihre Richtigkeit überprüfen können.
Darüber hinaus werden die Forschungsdaten in einem Forschungsdatenzentrum archiviert und für die Veröffentlichung an eine wissenschaftliche Zeitschrift übergeben, so dass eine über die 10 Jahre hinausgehende Speicherung möglich ist.
In dieser Zeit können die Forschungsdaten für weitere wissenschaftliche Auswertungen genutzt werden.
Bei einer Verlängerung der Projektlaufzeit ändern sich die Fristen entsprechend. Nach einer Anonymisierung liegen keine personenbezogenen Daten mehr vor, weshalb deren gezielte Löschung dann nicht mehr möglich ist.
An wen werden Daten weitergegeben?
Personenbezogene Daten werden nicht an unbefugte Dritte weitergegeben. Für bestimmte Datenverarbeitungen werden Dienstleister eingesetzt. Diese sind streng an die Weisungen des Deutschen Jugendinstituts gebunden und dürfen die Daten nicht für eigene Zwecke verwenden („Auftragsverarbeiter“). Im Rahmen der Studie sind dies voraussichtlich:
Nach Abschluss der Studie werden die Forschungsdaten im Sinne guter wissenschaftlicher Praxis weiterverwendet und für wissenschaftliche Zwecke berechtigten Forscherinnen und Forschern zur Verfügung gestellt. Wenn nötig werden zusätzliche Maßnahmen ergriffen, um eine direkte Identifizierbarkeit von Personen faktisch auszuschließen.
Welche Besonderheiten und Risiken sind zu beachten?
Für die Teilnehmenden ergeben sich keine unmittelbaren Vorteile aus der Teilnahme an der Studie. Die Studie hat für die Teilnehmenden keine negativen Auswirkungen. Sie ist nicht mit Risiken für die Gesundheit oder das psychische Wohlbefinden verbunden. Bei jeder Verarbeitung von personenbezogenen Daten in sozialwissenschaftlichen Forschungsvorhaben bestehen Vertraulichkeitsrisiken (z. B. die Möglichkeit, die Teilnehmenden zu identifizieren). Diese Risiken lassen sich nicht völlig ausschließen und steigen, je mehr Daten miteinander verknüpft werden können. Das Deutsche Jugendinstitut ergreift technische und organisatorische Maßnahmen, um die Risiken zu reduzieren.
An wen kann ich mich bei weiteren Fragen wenden?
Für Rückfragen stehen die Projektmitarbeitenden jederzeit zur Verfügung: Frau Dr. Katharina Galuschka (Tel.: 089/62306-273, E-Mail: galuschka@dji.de); Herr Philipp Oberparleiter (Tel.: 089/62306-362, E-Mail: oberparleiter@dji.de)
Weitere Informationen und Rechte
Die Verarbeitung von Informationen über identifizierte oder identifizierbare Personen („personenbezogene Daten“) erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzrechts, insbesondere der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Dieses Dokument informiert gem. der Art. 12 ff DSGVO über die Verarbeitung von personenbezogenen Daten und die Rechte der Personen, auf sie sich diese Daten beziehen („betroffene Personen“).
Verantwortlich im Sinne des Datenschutzes ist das Deutsches Jugendinstitut e.V., Nockherstr. 2, 81541 München, Internet: www.dji.de, Datenschutzerklärung: www.dji.de/datenschutz, Tel.: +49 (0) 89 / 62306-0, E-Mail: info@dji.de. Der Datenschutzbeauftragte ist erreichbar unter Tel.: +49 (0) 89 / 62306-262, E-Mail: datenschutz@dji.de
Das Deutsche Jugendinstitut verarbeitet die personenbezogenen Daten in erster Linie auf Grundlage einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Lit. a DSGVO. Personenbezogene Daten, die aus öffentlich zugänglichen Quellen stammen und zur Einladung für diese Studie genutzt werden, verarbeitet das Deutsche Jugendinstitut aus diesem berechtigten Interesse gemäß Art. 6 Abs. 1 Lit. f DSGVO.
Gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO kann eine erteilte Einwilligung bis zur Anonymisierung der Daten jederzeit und mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Bei Widerruf werden die gespeicherten Daten gelöscht oder anonymisiert, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Aus einem Widerruf entstehen den betroffenen Personen keine Nachteile.
Die betroffenen Personen haben gegenüber dem Verantwortlichen grundsätzlich einen Anspruch auf das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung und Datenübertragbarkeit entsprechend der Art. 15-18 und 20 DSGVO. Betroffene haben gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO das Recht, einer Verarbeitung von personenbezogenen Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Lit. f DSGVO zu widersprechen, wenn sich aus ihrer be-sonderen Situation Gründe ergeben, die gegen die Datenverarbeitung sprechen. Die Betroffenen haben nach Art. 22 DSGVO das Recht, keinen Entscheidungen unterworfen zu werden, die ausschließlich auf automatisierten Verarbeitungen beruhen.
Zur Wahrnehmung ihrer Rechte können sich betroffene Personen direkt an den oben genannten Projektkontakt wenden. Des Weiteren haben betroffene Personen gemäß Art. 77 DSGVO das Recht, sich bei einer Aufsichtsbehörde für den Datenschutz zu beschweren. Die für das Deutsche Jugendinstitut zuständige Aufsichtsbehörde ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA), Promenade 27, 91522 Ansbach.
Informationen zum Projekt und zu den Ergebnissen der Studie werden im Internet auf https://www.weiterbildungsinitiative.de/ veröffentlicht. Informationen zum Datenschutz von Online-Diensten, Angeboten und Standarddienstleistern des Deutschen Jugendinstituts können unter www.dji.de/datenschutz abgerufen werden.
Vielen Dank für Ihre Bereitschaft zur Teilnahme an der Studie!